Julian Nida-Rümelin

Julian Nida-Rümelin lehrt Philosophie und politische Theorie an der Universität München. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel sowie gefragter Kommentator zu ethisch, politischen und zeitgenössischen Themen. Sein Buch Die Optimierungsfalle. Philosophie einer humanen Ökonomie löste intensive Diskussionen in Unternehmen über die Rolle der Ethik in der ökonomischen Praxis aus. 2013 stieß er die Debatte zum Akademisierungswahn mit einem Interview in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung an. Dazu erschien im Oktober 2014 bei edition Körber-Stiftung der Essay Der Akademisierungswahn – Zur Krise beruflicher und akademischer Bildung. In seinem 2017 erschienenem Buch Über Grenzen denken nimmt er an der aktuellen Migrations-Debatte teil, in dem er sich kritisch mit dem Thema der offenen Grenzen befasst. Zusammen mit Nathalie Weidenfeld erschien 2018 Digitaler Humanismus – Eine Ethik für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz, in welchem die Autoren mit dem Mythos denkender und handelnder Maschinen aufräumen und sich für die Autonomie der Menschen stark machen.

 

 

Aktuelles

Berufung in den Deutschen Ethikrat

Zum 30. April 2020 wird Philosophieprofessor Julian Nida-Rümelin von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in das Gremium des Deutschen Ethikrates berufen.  Zusammen mit weiteren interdisziplinären Expertinnen und Experten wird Professor Julian Nida-Rümelin zum 30. April in den Deutschen Ethikrat berufen. Der Philosoph und ehemalige

Die gefährdete Rationalität der Demokratie – Ein politischer Traktat

Edition Körber, 09.03.2020, ISBN: 978-3-89684-278-7 In den Debatten um den Populismus dominiert die Sorge um die Verrohung des Tons und die Verschiebung der Grenzen des Sagbaren. Übersehen werden dabei die Gefahren durch die schleichende Aushöhlung der demokratischen Institutionen. Julian Nida-Rümelin

Perspektiven des Humanismus

Müssen wir uns vor der Digitalisierung fürchten? Umgeben von immer mehr Ausdrucksformen und Funktionen künstlicher Intelligenz in unserer Gesellschaft beschwören Kritiker Angst-Szenarien herauf. Solche Dystopien betrachten Künstliche Intelligenz als eine eigenständig agierende, dem Menschen überlegene Daseinsform. »Digitaler Humanismus«… heißt die

Verleihung des Bayerischen Verdienstordens

Am 22. Juli 2019 hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, Julian Nida-Rümelin den Bayerischen Verdienstorden verliehen. Der Bayerische Verdienstorden ist durch das Gesetz über den Bayerischen Verdienstorden vom 11. Juni 1957 geschaffen worden. Er wird „als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für

Digitaler Humanismus mit dem Bruno-Kreisky Preis ausgezeichnet

Das Buch Digitaler Humanismus wurde von der Jury des Bruno-Kreisky Preises mit dem Hauptpreis für das politische Buch 2018 ausgezeichnet. “Das Buch verteidigt eine Grundhaltung mit guten Argumenten: Fortschritt ist gut, aber nur, wenn er den Menschen dient und sie