Àgnes Heller und Sarah Harrison erhalten Willy-Brandt-Preis

Was haben eine ungarische Philosophin, eine britische Journalistin und ein deutscher Sozialdemokrat gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Auf den zweiten Blick zeigt sich aber: Ágnes Heller, Sarah Harrison und Willy Brandt verbindet einiges. Für ihren Einsatz für Verständigung und Frieden wurde Heller mit dem Internationalen Willy-Brandt-Preis ausgezeichnet,Harrison mit dem Sonderpreis für besonderen politischen Mut.

https://www.flickr.com/photos/spdde/21684955043/Seit 2011 wird der Preis an Persönlichkeiten verliehen, die sich im Sinne des ehemaligen Bundeskanzlers, Friedensnobelpreisträgers und SPD-Vorsitzenden Willy Brandt in vorbildlicher Weise für Verständigung und Frieden verdient gemacht haben. Der Jury-Vorsitzende Julian Nida-Rümelin betonte, mit der Auszeichnung für Ágnes Heller wolle man in diesem Jahr ein Zeichen setzen: Die Philosophin sei eine der lautesten und engagiertesten Kritikerinnen des Orbán-Regimes in Ungarn. Angesichts der ungarischen Flüchtlingspolitik sei diese Kritik heute aktueller denn je.

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