Demokratie und Wahrheit

Julian Nida-Rümelin greift in diesem Buch eine zentrale Frage der politischen Philosophie auf: Muss in einer Demokratie auf Wahrheitsansprüche verzichtet werden, um den zivilen Frieden zu sichern? Angesichts der gegenwärtigen religiösen und kulturellen Konflikte ist dieses Thema von großer Brisanz.

Humanismus als Leitkultur – Ein Perspektivenwechsel

Dieser Band enthält ausgewählte Reden und Aufsätze von Julian Nida-Rümelin über Kultur und Bildung. Julian Nida-Rümelin analysiert Ursachen und Folgen der durch die PISA-Studie aufgerollten Debatte um einschneidende Veränderungen im Bildungswesen und zeigt Wege zu einem erneuerten Humanismus in Bildung, Kunst und Kultur auf.

Angewandte Ethik - Die Bereichsethiken und ihre theoretische Fundierung

Angewandte Ethik

Die Bereichsethiken und ihre theoretische Fundierung. Ein Handbuch In der Politik, in den Medien, im Recht, in der Wirtschaft, in Wissenschaft und Technik, im Umgang mit Natur und Umwelt stellen sich alte moralische Probleme neu und werden neue, bisher unbekannte

Julian Nida-Rümelin: Menschliche Freiheit (reclam)

Über menschliche Freiheit

Dieses Reclam Bändchen behandelt eines der ältesten Themen der Philosophie. Freiheit wird definiert als Unterbestimmtheit von Gründen  etwas zu glauben und etwas zu tun. Damit wird ein enger Zusammenhang von Freiheit, Rationalität und Verantwortung hergestellt. Die in fünf Essays entwickelte

Entscheidungstheorie und Ethik. Decision Theory and Ethics

Julian Nida-Rümelin beschäftigt sich in diesem Buch mit dem Verhältnis von Rationalität und Moral. Was heißt rational handeln? Welche Möglichkeiten bietet die zeitgenössische Entscheidungs- und Spieltheorie um ethische Probleme zu klären? Wie weit trägt der rational choice Ansatz in der Rationalitätstheorie und in der Ethik? Die Argumentation mündet in eine kohärentistische Konzeption von Rationalitätstheorie und Ethik, die die Entscheidungstheorie entgegen ihrer konsequentialistischen Verkürzung im sog. rational choice Paradigma als inhaltlich offenen begrifflichen Rahmen beibehält. Der erste Teil des Buches enthält die Dissertation des Verfassers aus dem Jahre 1982 und der zweite Teil vier Texte zur gleichen Thematik aus den Jahren 1994, 1997, 2000 und 2004.

Julian Nida-Rümelin: "Strukturelle Rationalität"

Strukturelle Rationalität

“Strukturelle Rationalität” – mit diesem Begriff belegt Julian Nida-Rümelin seine analytische Konzeption praktischer Vernumft. Sie bildet den Hintergrund, vor dem der Autor zentrale Themen der praktischen Philosophie diskutiert: Handlungsfreiheit, Kooperation, Kohärenz, Willensschwäche, Handlungsverantwortung u.a.

Rationalität in der Praktischen Philosophie – Eine Einführung

Wie kann man die Theorie rationaler Entscheidung fruchtbar machen für Grundfragen der praktischen Philosophie, worin bestehen aber zugleich die Grenzen jenes Ansatzes? Diesen Fragen widmet sich das vorliegende Buch. Die Autoren weisen nach, dass die Entscheidungstheorie mit einem weiten Spektrum anthropologischer und rationalitätstheoretischer Positionen vereinbar ist, daß sie den Blick öffnet für die große typologische Vielfalt unterschiedlicher Entscheidungssituationen und eine differenzierte Analyse handlungsleitender Einstellungen erlaubt. Das als Einführung für Studierende und Lehrende konzipierte Buch vermittelt und diskutiert die Grundlagen dieser Theorie, ihre zentralen Begriffe und Methoden, und führt wichtige philosophische Anwendungsmöglichkeiten in der Ethik und in der politischen Philosophie.

Ethische Essays

Die in diesem Band enthaltenen Essays befassen sich mit drei ethischen Themenbereichen: ethische Begründungsfragen, das Verhältnis von Rationalität und Moral und Probleme der angewandten Ethik. Nida-Rümelin vertritt eine kohärentistische Ethikkonzeption, die sich sowohl vom Utilitarismus (Konsequentialismus) absetzt als auch einen überzogenen Rationalismus deontologischer Prägung vermeidet. Dieser Band enthält auch eine ausführliche Dokumentation der aktuellen Debatte über Nida-Rümelins Thesen zu gegenwärtigen Fragen der Ethik.

Demokratie als Kooperation

Demokratie – so die zentrale These – sollte man als eine besondere Form der Kooperation verstehen. Diese These steht im Gegensatz zu einer verbreiteten Rhetorik, die in der sogenannten “Selbstbestimmung des Volkes” die Essenz einer demokratischen Ordnung sieht. Demokratie als Kooperation steht jedoch auch in einem Gegensatz zur ökonomistischen Spielart des Pluralismus, dem zufolge Demokratie sich darauf beschränkt, bestimmte Spielregeln festzulegen, innerhalb deren Menschen ihre privaten Interessen optimieren. Einem einleitenden Kapitel über politische Ethik folgen Studien zur Kooperationsproblematik in der politischen Philosophie. Hauptziel der Argumentation des Autors: Grundlage einer zivilgesellschaftlichen Konzeption von Demokratie ist ein angemessenes Verständnis von Kooperation.

Economic Rationality and Practical Reason

This book aims at giving a clear account of the central characteristics and problems of the orthodox notion of consequentialist economic rationality and at showing how the formal core of classical decision theory can be defended against objections and incorporated into a coherentist notion of practical reason.

Logik kollektiver Entscheidungen

Zusammen mit Dr. Lucian Kern ISBN: 978-3-486-21016-3 Oldenbourg 1994 Das Ziel des Buches ist es, eine kompakte Darstellung der Logik kollektiver Entscheidungen in deutscher Sprache anzubieten, die keine speziellen Vorkenntnisse voraussetzt, aber dennoch systematischen Ansprüchen gerecht wird.

Kritik des Konsequentialismus

Der Konsequentialismus ist eine Rationalitätskonzeption und besagt: “Wähle diejenige Handlung, deren Folgen optimal sind.” Die wesentlichen Elemente und Varianten dieses allgemeinen Konsequentialismus werden im ersten Teil des Buches rekonstruiert. Einer besonderen Form des allgemeinen Konsequentialismus widmet sich der zweite Teil des Werkes: Der Konsequentialismus in der Ethik, der an die Folgenbewertung bestimmte Bedingungen stellt. Er kann damit aber nicht – und das wird im drittten Teil gezeigt – der Integrität der Person, individuellen Rechten und Koordniationsproblemen gerecht werden. Im vierten Teil schließt sich der Kreis: Die ethischen Defizite werden identifiziert als Ausdruck eines tieferliegenden Defekts der konsequentialistischen Rationalitätskonzeption.