Je mehr Akademiker, desto besser?

Die Frage: „Wie hoch ist der Akademikerbedarf in Deutschland in den nächsten fünf bis zehn Jahren?“ scheint eine einfache, quantitative Antwort zu verlangen. Nach der OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2012“ konnte die Anzahl der Personen, die ein Studium im Hochschul- bzw. im Tertiärbereich beginnen, in Deutschland seit Mitte der 90er Jahre signifikant gesteigert werden. Den Schätzungen zufolge werden voraussichtlich 42% der jungen Menschen in Deutschland im Verlauf ihres Lebens einen Hochschulabschluss erlangen, während dies 1995 nur bei 26% der jungen Menschen der Fall war. Der OECD-Durchschnitt konnte im gleichen Zeitraum jedoch ähnlich gesteigert werden, so dass Deutschland immer noch weit hinter diesem zurückliegt. In der Studie wird auf die Gefahr hingewiesen, dass der Abstand nicht noch weiter wachsen sollte, sondern vielmehr Anstrengungen unternommen werden sollten die Quote in Deutschland deutlich zu erhöhen. Als Zielwert wird zumindest der OECD-Durchschnittswert von 62% genannt. Man muss kein großes mathematisches Verständnis haben, um daraus abzuleiten,  dass dies einer Steigerung der Quote von Hochschulabsolventen/-innen von nahezu 50% bedeutet.

Gibt es in Deutschland wirklich einen Bedarf, die Anzahl der Akademiker in einem solchen Ausmaß zu steigern? …

Der vollständige Aufsatz:
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Erscheint auch in: Tremmel, Jörg (2012): Eine Theorie der Generationengerechtigkeit. Münster: mentis; 341 Seiten; ISBN:  978-3-89785-706-3

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