Konferenz: Dialog und die Erfahrung des Anderen

gi_dialogue__webbanner_09Auf der Berliner Konferenz „Dialog und die Erfahrung des Anderen“ am 23. und 24. Februar 2015 fragen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Philosophie sowie Kultur- und Sozialwissenschaften nach der Möglichkeit gleichberechtigter Verständigung. Auf welchen Grundannahmen und Werten basiert der Dialog? Welche Rolle spielt er für die Entwicklung eines kulturellen Selbstbilds? Kann auswärtige Kulturarbeit, kann der kontinuierliche Austausch von Ideen und Wertvorstellungen auch dort eine gemeinsame Grundlage für die Möglichkeit von Verständigung aufrechterhalten, wo die klassische Politik schon sprachlos geworden ist? Die Konferenz in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vereint Theorie und Praxis und gibt aus der wissenschaftlichen Reflektion neue Impulse für die Auswärtige Kulturpolitik. Die Rolle von „public intellectuals” und kulturpolitischen Akteuren als Förderer und Katalysatoren des interkulturellen Dialogs kann dort neu reflektiert werden.

Die Konferenz wird eröffnet von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Außerdem werden unter anderem sprechen: Achille Mbembe (University of the Witwatersrand Johannesburg), Wang Hui (Tsinghua University Beijing), Sari Nusseibeh (Al-Quds University Jerusalem), Gabriel Motzkin (Van Leer Jerusalem Institute), Paul Mendes-Flohr (University of Chicago), Rahel Jaeggi (Humboldt Universität zu Berlin) und Ursula Wolf (Universität Mannheim).

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