Petition gegen das Betreungsgeld

Unterzeichnen Sie die Petition der BayernSPD gegen das Betreuungsgeld

In kaum einem anderen Land Europas fällt die Erwerbstätigkeit von Frauen mit der Mutterschaft so deutlich ab, wie in Deutschland. Der Grund liegt auf der Hand: Obwohl junge Frauen auf fast allen Ebenen im Durchschnitt die besseren Qualifikationen haben, unterbrechen sie mit Beginn der Mutterschaft ihren bisherigen Berufsweg. Wenn sie dann nach Jahren zurükkehren wollen, sind ihre Qualifikationen oft nicht mehr viel wert. Diese Situation entspricht nicht mehr dem Lebensgefühl der jüngeren Generation – Frauen wie Männer.

Ganztagsangebote von der Krippe bis zum Gymnasium sind die einzig vernünftige Reaktion auf diesen Misstand. Frankreich hat diese Tradition und die daraus resultierende Vereinbarkeit von Elternschaft und Berufstätigkeit resultiert in der höchsten Geburtenrate aller europäischen Staaten. Dass Deutschland hier soweit hinterherhinkt ist die Folge einer Ideologie, die Ganztagsangebote als Verstaatlichung der Erziehung und Berufstätige Frauen mit Kindern als Rabenmüttern diffamierte. Der Staat gibt in Deutschland sehr viel aus in der Familienförderung, aber in der falschen Form. Statt Einrichtungen zu schaffen, die die freie Lebensgestaltung erst ermöglichen, werden riesige Summen für Ehegattensplitting unabhängig davon, ob Kinder aufgezogen werden oder nicht ausgegeben und wenn es nach dem Willen der CSU ginge, in Zukunft auch noch das Betreuungsgeld. Diese Mittel werden dringend gebraucht, um Familie und Beruf, Kinder und Karriere vereinbar zu machen.

Petition der BayernSPD für mehr Kinderbetreuung und gegen das Betreuungsgeld.

Veröffentlicht in Blog Getagged mit: